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Geschichte der DNA Tests

März 6th, 2010 · No Comments

“Erstmals wurde im Jahre 1988 ein DNA-Profil – der so genannte genetische Fingerabdruck - von deutschen Gerichten als Beweismittel in einem Strafprozess zugelassen. Zur Gewinnung eines DNA-Profils werden in erster Linie Zellen aus Hautzellen, Speichel oder Sperma gewonnen. Der 1950 in Luton, Bedfordshire, geborene britische Genetiker Sir Alec John Jeffreys gilt als der Erfinder des „genetischen Fingerabdrucks“. In Zusammenarbeit mit Swee Lay Thein und Viktoria Wilson entwickelte er 1985 die Parameter für die Erstellung eines DNA-Profils. Ausschließlich für den Nachweis der Feststellung der Identität einer Person darf ein so genannter „DNA-Test“ von www.galantos.de durchgeführt werden - und dies nur auf richterliche Anordnung.

Zur Bestimmung des genetischen Fingerabdrucks werden nicht – wie man vermuten könnte – die Gene an sich herangezogen, sondern kleine – derzeit zwischen acht und fünfzehn - sich wiederholende Abschnitte des Erbgutes verglichen. Anders ausgedrückt reicht es für einen genetischen Fingerabdruck völlig aus, ausschließlich einzelne, ausgesuchte Bereiche - die die einzelnen Menschen besonders stark unterscheiden - der DNA zu betrachten. Diese Bereiche des Erbgutes wurden bewusst so ausgewählt, dass keine Rückschlüsse auf bestimmte Merkmale oder Eigenschaften des Menschen gezogen werden können. Vor diesem Hintergrund wird klar, warum der genetische Fingerabdruck ausschließlich zur Personenidentifizierung dient. Dies gilt übrigens auch für den klassischen Fingerabdruck.

Bei einer Vaterschaftsfeststellung mit Hilfe eines DNA-Tests geht man von der biologischen Tatsache aus, dass ein Kind je zur Hälfte die Chromosomen von seiner Mutter und von seinem Vater erbt. Demzufolge kann man davon ausgehen, dass ein bestimmter Mann nur dann als biologischer Vater in Frage kommt, wenn eine Hälfte der DNA-Bereiche des Kindes mit denen des möglichen Vaters übereinstimmen. Durch Veränderungen der DNA, so genannte Mutationen, kann es zu Irritationen kommen, die das Ergebnis des Test in Frage stellen können.”