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Kostensteigerung im Gesundheitswesen

März 6th, 2010 · No Comments

“Mal ehrlich, Kostensteigerung im Gesundheitswesen, wenn ich das schon höre. Krankenkassenbeiträge steigen, ebenso die Werbeausgaben der Krankenkassen. Und auch die Gehälter der Mitarbeiter, besonders die der leitenden Angestellten steigen stetig.
Dies geschieht natürlich bei weitreichenden Einschränkungen der Leistungen.
Wenn unsereins seine Leistung einschränkt, so nennt man das Arbeitsverweigerung und der Verdienst wird reduziert.

Was läuft da falsch?
Nun, wir werden zwar alle in die Krankenkassen gezwungen und müssen deren Beiträge zahlen, aber keiner gibt uns das Recht auch entsprechende Leistungen zu beanspruchen. Manchmal würde man sich ja schon über ein freundliches Wort freuen, aber auch hier gilt das geflügelte Wort von der Service-Wüste Deutschland.

Beiträge zahlen: ja; aber Anspruch auf anständige Behandlung: Fragezeichen.
Übrigens ist das nicht nur bei den Krankenkassen so. Aber es gibt auch Lichtblicke, wenn man dem Internet glauben darf. In einem kleinen Ort im Saarland gibt es ein Unternehmen, das realistische Einsparungen durch den Import von Arzneimitteln verspricht. Patienten und Krankenkassen sollen von günstigen Medikamenten profitieren und auch die Ärzte könnten ihr Budget schonen.

Glaubt Ihr nicht? Dann schaut mal unter www.kohlpharma.com nach. Hier werden günstige Medikamente an die Apotheken und den Pharmagroßhandel abgegeben.
Die können die günstigen Medikamente an die Patienten weitergeben. Es wird gespart und jeder hat etwas davon.

Wirklich? Selbst wenn die Medikamente günstiger würden, gäbe es bestimmt Politiker und Krankenkassen, die die Kassenbeiträge wieder erhöhen würden. Die Begründung: Was wir durch günstige Medikamente einsparen, bedeutet für die Kassen, dass sie wieder weniger leisten müssen und das kann doch wohl nicht umsonst sein.”